Vitamin D3
Täglich 5 Tropfen Vitamin D3 (z.B. Oleovit) reichen um den täglichen Bedarf zu decken
 
 
Vitamin D 3
Definitionsgemäß sind Vitamine Substanzen, die der Körper selbst nicht herstellen kann, aber zum Leben benötigt, und die daher zugeführt werden müssen. Auf Vitamin D trifft das nur zum Teil zu, da die Vorstufe zum Vitamin D vom Körper selbst hergestellt wird. Zum im Körper vorhandenen Provitamin 7-Dehydrocholesterol (der Ausgangssubstanz der Vitamin-D-Synthese und in hoher Konzentration in der Haut vorkommt) muss dann allerdings noch Sonnenlicht hinzukommen, der Mensch deckt durch die Sonnenbestrahlung einen großen Teil seines Vitamin-D-Bedarfs.
Der Bedarf von Vitamin D über die Nahrung wird umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch im direkten Tages- bzw. Sonnenlicht verbringt. Vitamin D findet sich vor allem in Fettfischen, Innereien, Eiern und in begrenztem Maße auch in Milchprodukten.
Die zunehmende Verwendung von Sonnenschutzcreme vermindert darüber hinaus auch bei Aufenthalten in der Sonne die Synthese von Vitamin D bis zu 90%. Weiter wird die Vitamin D-Produktion von der UV-Strahlung (d.h. Breitengrad-, Jahreszeit- und Wetterabhängig), Kleidung, Alter und Hauttyp beeinflusst. Ältere Menschen mit dunkler Hautfarbe bilden weniger Vitamin D.
Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteoporose und anderen Knochenkrankheiten.
Ein Vitamin –D-Mangel führt aber auch zu Muskelschmerz, -schwäche und -funktionsverlust, begünstigt also Stürze und Frakturen, sowie zu vermehrten Erkältungskrankheiten, KHK (Koronare Herzkrankheit), Rheuma und Diabetes.
Vorsicht bei Übergewicht
In den ersten drei Jahreszeiten baut der Mensch seinen Vitamin D-Spiegel auf und speichert im Körperfett auch einen Vorrat für den Winter. Bein Übergewicht funktioniert das allerdings nicht: Vitamin D wird zwar im Körperfett eingelagert, dann aber nicht mehr abgegeben. Deshalb leiden vor allem übergewichtige Menschen (auch) an Vitamin D Mangel.

Konzentrationen Vitamin D im Blut vorhanden sein muss, um den Organismus vor solchen Leiden zu schützen, lässt sich zwar noch nicht mit Sicherheit sagen. Als erstrebenswert gelten gleichwohl Konzentrationen von 20 bis 30 Nanogramm pro Milliliter Blut (ng/ml), zumal die Stabilität der Knochen dabei weitgehend gesichert ist. Das Optimum dürfte laut Einschätzung von Experten allerdings darüber liegen. Denn wie aus vielen Untersuchungen hervorgeht, wirkt das Sonnenvitamin erst bei Werten von deutlich über 32 ng/ml der Entstehung von Krebserkrankungen entgegen. Um solche Blutspiegel zu erzielen, müsse man sich entweder regelmäßig der Sonne aussetzen oder aber Vitaminpillen einnehmen. Der Blutwert kann durch eine Blutentnahme, die nüchtern stattfinden muss, festgestellt werden.